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Willkommen beim VDLUFA


Aktuelles


Ehrungen 2011

Anlässlich seines 123. Kongresses in Speyer verlieh der VDLUFA die 1955 gestiftete Sprengel-Liebig-Medaille an zwei verdiente Wissenschaftler und Förderer des Verbandes. Mit der Sprengel-Liebig-Medaille in Silber wurde Herr Joachim Pollehn, mit der Sprengel-Liebig-Medaille in Gold Herr Dr. Karl Severin ausgezeichnet. Für seine besonderen wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Tierernährung wurde Herrn Dr. Herbert Steingaß der 1950 gestiftete Oskar-Kellner-Preis verliehen. Schließlich wurden als Anerkennung für ihr herausragendes Engagement für den Verband Dr. Bertold Deller und Dr. Alfred Thalmann zu Ehrenmitgliedern des VDLUFA ernannt. Ausführliche Würdigungen der Geehrten finden sie auf den folgenden pdf-Dateien.

 


Joachim Pollehn
Zur Laudatio


Dr. Karl Severin
Zur Laudatio


Dr. Herbert Steingaß
Zur Laudatio


Dr. Bertold Deller
Zur Laudatio


Dr. Alfred Thalmann
Zur Laudatio

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VDLUFA-Tagungsbände online abrufbar

Die Tagungsbände des 121. und des 122. VDLUFA-Kongresses können unentgeldlich als PDF-Datei heruntergeladen werden. Unter dem Navigationspunkt Veranstaltungen können Sie auf die Seiten der Kongresse ab 2009 gelangen. Bis zur Veröffentlichung des Tagungsbandes des 123. VDLUFA-Kongresses stehen die Kurzfassungen dieses Kongresses zur Verfügung.

 

Der VDLUFA e.V. dankt dem BMELV für die Förderung der VDLUFA-Kongresse inklusive der Tagungsbände.


Pressemeldung: Bericht 123. VDLUFA-Tagung

Ein reges Interesse des Fachpublikums an seinem vom 13. bis 16. September 2011 in Speyer veranstalteten internationalen Jahreskongress verzeichnete der Verband Deutscher Landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten (VDLUFA) e. V.. Mehr als 450 Teilnehmer nutzten die Möglichkeit, sich in Fachvorträgen zum Generalthema „Spezialisierte Landwirtschaft – Risiko oder Chance“ auf den aktuellen Wissensstand zu bringen und in diesem und drei daran anknüpfenden Workshops das Thema zu vertiefen.

[Pressemeldung 4/2011 ]


Frühjahrssitzung der Fachgruppe VI (Futtermitteluntersuchung) in Münster

Vom 12. bis 14. April 2011 fand mit über 60 Mitgliedern und Gästen die Frühjahrstagung der Fachgruppe VI (Futtermitteluntersuchung) des VDLUFA im Gartenbauzentrum Münster-Wolbeck auf Einladung der LUFA NRW anlässlich ihres 140-jährigen Bestehens statt.

Zum Erfahrungsaustausch trafen sich Analytiker aus den Arbeitskreisen Mikrobiologie, Enzyme, PCR, Grundfutter, NIRS, Pharmakologisch wirksame Substanzen, Mykotoxine, Mikroskopie mit den Vertretern von Behörden (BMELV, BVL, AFU, NRL des BfR und des BVL, EURL für Zusatzstoffe), Verbänden (DVT, CEFS, DLG/ VFT) und Firmen.

Im Brennpunkt der vollen Tagesordnung standen natürlich die Ereignisse zu unerwünschten bzw. verbotenen Stoffen (Dioxine, Chloramphenicol, Nitrit, Perfluorierte Tenside, Radioaktivität) und den Folgemaßnahmen, die mit Vorträgen aus der Behörde, Wissenschaft und Wirtschaft abgearbeitet wurden.

Mit der erfolgreichen Durchführung entsprechender Validierungsstudien kamen auch zwei Multimethoden zur Bestimmung von Fusarientoxinen und von Tetracyclinen im Verschleppungsbereich mittels LC/MS/MS zur Lesung und wurden als Verbandsmethoden verabschiedet. Sie werden voraussichtlich im Sommer 2011 mit der 8.Ergänzungslieferung des VDLUFA Methodenbuches Band III publiziert.

Die Auswertebesprechung der umfangreichen VDLUFA Futtermittel Enquete (ehemals Bonner Enquete) zur Laborqualitätssicherung und der Harnstoff Enquete zur Ableitung von VDLUFA Analysenspielräumen waren wesentlicher Bestandteil des Treffens, auch mit Blick auf eine angestrebte Kooperation mit den Nationalen Referenzlaboratorien zur Umsetzung der VO (EG) 882/2004.

Daneben wurden die Aktivitäten des Gemeinschaftlichen Referenzlabors (EURL) für Zusatzstoffe zur Autorisierung von Zusatzstoffen durch die Europäische Kommission vorgestellt und hierzu Analysenmethoden für MHA durch zwei Firmenvertreter aus den USA und Frankreich der Fachgruppe präsentiert.

Natürlich kamen auch die Inhaltsstoffe nicht zu kurz: So wurden die Ergebnisse der DLG und VFT Prüfungen aus dem Jahre 2010 und zu den umfangreichen VDLUFA Ringversuchen in Mais- und Grassilagen via Nasschemie und NIRS erläutert. Ein Vortrag zur Erhebung der Tränkwasserqualität in Bayern rundete die Grundfuttermittelanalytik ab.

Die Ereignisse, die es im Bereich der Futtermittel zu recherchieren und zu bewältigen gibt, nehmen Europa- und weltweit zu – das Netzwerk und die Kooperationen an kompetenten und überaus freundlichen Experten verschiedenster Disziplinen in der Fachgruppe VI aber auch.

Die Fachgruppe bedankt sich bei der LUFA NRW, besonders bei unserem Kollegen Dirk Wilke mit seinem Team für die hervorragende Organisation der Veranstaltung mitsamt dem unterhaltsamen Rahmenprogramm.


Kurzbericht Frühjahrstagung 2011 FGVIII

Frühjahrstagung FachgruppeVIII „Umwelt- und Spurenanalytik“ 2011 vom 28.02. bis 02.03.2011 in Linz (A)

Herr Dr. Aichberger hatte die Fachgruppe VIII zur Frühjahrstagung nach Linz eingeladen. Getagt wurde in der dortigen Außenstelle der (AGES) und in einem gegenüberliegenden Sportzentrum. Die Veranstaltung war von den österreichischen Kollegen bestens organisiert. Dies traf sowohl für den Ablauf der Sitzungen als auch für das Rahmenprogramm zu. Wie meist zur Zeit der Frühjahrstagung der FG VIII war es auch in Linz insbesondere abends noch recht frisch, Daher wurde von allen die interessante Stadtführung in einem beheizten zugartigen Gefährt mit Anhängern als sehr angenehmen empfunden. Die Fachgruppe dankt den österreichischen Kollegen ausdrücklich für ihre herzliche Gastfreundschaft.



Die Mannschaft stellt sich vor.

[Weiterlesen im Bereich der FG VIII ]


FG II Bodenuntersuchung

Im Mittelpunkt der Frühjahrssitzung der FG II am 15.3.2011 an der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Hannover-Ahlem standen folgende Themen: Bericht zum Validierungs-Ringversuch „Cobalthexaminchlorid Calcit gesättigt“ (Deller) und Bericht zum 90. Ringversuch der FG II, der zum Zweck der Qualitätssicherung durchgeführt wurde (Klingenberg, Nätscher). Deller berichtete über den aktuellen Bearbeitungsstand der Methoden für die 6. Teillieferung des VDLUFA-Metodenbuches Band I „Die Untersuchung von Böden“. Weitere Themen waren: „Auswirkungen der Notifizierung auf die Anwendung von DIN- / EN- / ISO- und VDLUFA-Methoden (Nätscher), sowie Erfahrungsberichte zu methodischen Fragen: Einfluss von Schüttelintensität und –dauer auf die Nitratgehalte im CaCl2-Extrakt (Klemisch) und „Bestimmung des heißwasserlöslichen Kohlenstoffs mit der ICP-OES (Kießling).

Vor der FG-Sitzung tagte der Arbeitskreis Kultursubstrate, wobei die Auswertung des 63. Ringversuches vorgestellt wurde (Übelhör). Meinken berichtete u.a. über den Stand der Europäischen Normung bezüglich der Substratuntersuchung und die Teilnehmer tauschten ihre Erfahrungen mit der Anwendung der neuen Düngemittelverordnung aus.


Frühjahrsarbeitstagung der VDLUFA-Fachgruppe IV in Prag

Zur diesjährigen Frühjahrsarbeitstagung der LUFA-Fachgruppe IV Saatgut hatte das ÚKZÚZ (Central Institute for Supervising and Testing in Agriculture), Abteilung Saatgut und Vermehrungsmaterial unseres Nachbarlandes Tschechische Republik vom 5. bis 7. April nach Prag eingeladen. Damit fand erstmalig eine Tagung unserer Fachgruppe im benachbarten Ausland statt. Das ÚKZÚZ ist an den jährlichen Sitzungen unserer Fachgruppe als außerordentliches Mitglied ständig vertreten.


Die mehr als 50 angereisten Mitglieder und Gäste der Fachgruppe wurden vom Direktor des Institutes, Herrn Dr. Jaroslav Stańa und seinen Mitarbeitern am Tagungsort, dem Landwirtschaftsministerium in Prag, auf das Herzlichste begrüßt. Außerdem dankte er dem VDLUFA für die gute Zusammenarbeit, insbesondere dem langjährigen Geschäftsführer Herrn Dr. Brod für seinen dazu geleisteten Beitrag.

In der Fachgruppensitzung beschäftigten sich die Teilnehmer vor allem mit Fragen zur weiteren Entwicklung im Saatgutrecht sowie zur Saatgutuntersuchungsmethodik. Schwerpunkte des halbtägigen Workshops bildeten die Differenzierungsmöglichkeiten von verschiedenen Arten bei Schafschwingel, die Keimprüfung von mit Reglonen behandeltem Inkarnatklee, die Unterscheidung von Rohrschwingel und Wiesenschweidel sowie der Einsatz von Kaliumnitratlösung zur Vorbehandlung für die Keimung bei Gräsern und Kräutern.

Des Weiteren hatte die Fachgruppe Gelegenheit, das ISTA-akkreditierte Saatgutlabor der tschechischen Kollegen zu besichtigen und sich anschließend bei einem kleinen Empfang persönlich auszutauschen. Eine Stadtführung durch die Goldene Stadt Prag bildete den kulturellen Höhepunkt dieser interessanten Tagung.

Die Fachgruppe Saatgut dankt allen beteiligten Mitarbeitern der tschechischen Saatgutprüfeinrichtung für die hervorragende Ausrichtung der Tagung sowie die herzliche und großzügige Gastfreundschaft.


Methodenbuch Band VI

NEUERSCHEINUNG

7. Ergänzungslieferung 2010 zu Band VI

Chemische, physikalische und mikrobiologische Untersuchungsverfahren für Milch, Milchprodukte und Molkereihilfsstoffe
ISBN 978-3-941273-03-0

Die 7. Ergänzungslieferung umfasst 12 Methoden - 7 chemische und 5 mikrobiologische. 9 Methoden sind neu und 3 wurden überarbeitet bzw. aktualisiert. Neu erstellt wurden das Verzeichnis der an der Bearbeitung dieses Methodenbuches beteiligten Institute (Anhang A 8), das Namensverzeichnis (Anhang A 9) und das Gesamtverzeichnis der VDLUFA-Methodenbücher (Anhang A 10). Aufgrund dieser Ergänzungslieferung vergrößert sich der Umfang, sodass ein zweiter Ordner benötigt wird. Dieser ist nicht im Lieferumfang enthalten.

Die Ergänzungslieferung ist auf jeder Seite durch eine Fußnote "7. Erg.-Lfg. 2010" gekennzeichnet; sie enthält ein neues Gesamt-Inhaltsverzeichnis (C + M), je ein neues Inhaltsverzeichnis Teil C und Teil M, ein Inhaltsverzeichnis Teil A (Anhang), je ein neues Sachverzeichnis Teil C und Teil M sowie Hinweise zum Einordnen der Ergänzungsblätter.

Loseblatt-Ausgabe (21 x 29,7 cm)
140 Seiten
EURO 120,00 zzgl. MwSt. & Versand

oder inklusive zusätzlichem Ordner

EURO 135,00 zzgl. MwSt. & Versand

Bearbeitet durch:

Brigitte Bartel, MLUA Oranienburg, Bettina Bätz, LfL-LVFZ Triesdorf, Weidenbach, K. Fickel, LfL-LVFZ Kempten, Andrea Greiling, Jena (TLL), K. Kreuzer, LfL-LVFZ Triesdorf, Weiden-bach, Erika Lechner, Weihenstephan, Angelika Miebs, MLUA Oranienburg, V. Sauerer, LfL-LVFZ Kempten

Redaktionelle Bearbeitung:
Bettina Bätz, LfL-LVFZ Triesdorf, Weidenbach, V. Sauerer, LfL-LVFZ Kempten, H.-G. Brod, VDLUFA, Speyer

 


Stellungnahme zur Neufassung der Klärschlammverordnung (AbfKlärV)

(2. Arbeitsentwurf, Stand 20.8.2010)

Ziel der AbfKlärV ist die Rückführung von Nährstoffen bzw. das Schließen von Nährstoffkreisläufen durch die landwirtschaftliche / landbauliche Klärschlammverwertung bei gleichzeitiger Reduzierung des Schadstoffeintrags aus dem Klärschlamm in den Boden.

Dazu sollen in der Neufassungen der AbfKlärV gegenüber der Fassung von 1992 u.a. die Grenzwerte für organische Schadstoffe reduziert bzw. Grenzwerte für weitere Schadstoffe wie Benzo(a)pyren und PFC eingeführt werden. Diese Reduzierung setzt eine regelmäßige Überwachung von Klärschlamm voraus, um auffällige Klärschlämme rechtzeitig von der landbaulichen Verwertung auszuschließen.

Die Neufassung der AbfKlärV plant gemäß Abschnitt 5 die Einführung des Systems der „regelmäßigen Qualitätssicherung“. Mitgliedern eines solchen Systems werden u.a. Verringerungen bei der Untersuchungshäufigkeit eingeräumt. Diesem Vorgehen könnten wir durchaus zustimmen.

Nicht im Sinne des VDLUFA, der sich stark für den Schutz des Bodens als Grundlage der Landwirtschaft einsetzt, kann die in §17 Abs. 1 Punkt 3 genannte komplette Befreiung von der Untersuchung auf organische Schadstoffe bei Mitgliedern eines solchen Qualitätssicherungssystems sein. Es scheint den Trägern der Qualitäts-sicherungssysteme freigestellt zu sein, unter welchen Voraussetzungen, in welchen Zeitintervallen oder ob überhaupt eine Untersuchung stattfinden muss. Für die PCDD/F und PCB liegen langjährige Ergebnisse zugrunde, so dass eine Reduzierung der Analysen vertretbar ist. Für Benzo(a)pyren und die PFC dagegen gibt es diese Erfahrungen nicht. Zudem können deren Gehalte je nach Indirekteinleiter in den Klärschlämmen zeitlich stark variieren. Nach nur einer verpflichtenden Eingangsuntersuchung besteht die Gefahr, dass Klärschlämme mit zu hohen Gehalten nicht erkannt werden und nach Applikation zu einer zusätzlichen Belastung der landwirtschaftlichen Böden mit persistenten Schadstoffen führen.

Der VDLUFA plädiert deshalb bei der Überarbeitung des Entwurfs diese komplette Befreiung zurückzunehmen und gegen eine an Erzeugungsmenge und/oder Zeitspanne gekoppelte mindeste Untersuchungshäufigkeit auszutauschen.


Prof. Dr. Franz Wiesler


AK "Nachhaltige Nährstoffhaushalte" verabschiedet Stellungnahme zur Methode der Nährstoffbilanzierung

Auf seiner letzten Sitzung am 1. und 2. Juli 2010 in Grub hat der AK "Nachhaltige Nährstoffhaushalte" im VDLUFA einstimmig eine "Stellungnahme zur Methode der Nährstoffbilanzierung im landwirtschaftlichen Betrieb" verabschiedet.

Dem AK gehören Dr. Martin Armbruster (LUFA Speyer), Dr. Gerhard Baumgärtel (LK Niedersachsen, Hannover), Prof. Dr. Thomas Ebertseder (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Freising), Dr. Margarete Finck (LTZ Augustenberg, Karlsruhe), Dr. Reinhold Gutser (TU München), Dr. Dieter Horlacher (Humboldt-Universität, Berlin), Dr. Werner Lüpping (LK Schleswig-Holstein, Blekendorf), Dr. Steffi Knoblauch (TLL Jena), Dr. Markus Mokry (LTZ Augustenberg, Karlsruhe), Prof. Dr. Hans-Werner Olfs (Fachhochschule Osnabrück), Dr. Reiner Ruser (Universität Hohenheim), Prof. Dr. Hans Schenkel (Universität Hohenheim, Landesanstalt für Landwirtschaftliche Chemie), Dr. Hubert Spiekers (LFL Bayern, Grub), Prof. Dr. Franz Wiesler (LUFA Speyer), Prof. Dr. Alexander Wissemeier (BASF Agrarzentrum Limburgerhof), Dr. Ulrich von Wulffen (LLFG Sachsen-Anhalt), Dr. Wolfram Zerulla (BASF Agrarzentrum Limburgerhof) an.


 

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