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Aktuelles


Anmeldung von Beiträgen für den VDLUFA-Kongress in Gießen bis zum 30. Mai möglich

Der nächste VDLUFA-Kongress findet vom 10. - 13. September 2019 im neuen Chemie-Gebäude der Justus-Liebig-Universität Gießen statt.

Der Kongress widmet sich dem Generalthema:

Verbraucherschutz als Herausforderung für die
landwirtschaftliche Produktion


Die Anmeldung von Vorträgen und Postern ist ab sofort bis zum 30. Mai 2019 über das Internet möglich (www.vdlufa2019.de).


Foto: Ralf Lotys (Sicherlich)

Wir freuen uns, dass der Kongress in Zusammenarbeit mit dem Institut für Lebensmittelchemie und Lebensmittelbiotechnologie, dem Institut für Pflanzenernährung, dem Institut für Bodenkunde und Bodenerhaltung sowie dem Landesbetrieb Hessisches Landeslabor durgeführt wird.

 

Der Kongress steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Gefördert durch das Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft


Frühjahrstagung der Analytiker des VDLUFA in Oldenburg

41 Mitglieder und Gäste der Fachgruppe VIII „Umwelt und Spurenanalytik“ trafen sich am 13./14. März 2019 zur Frühjahrssitzung in Oldenburg. Sowohl in den Arbeitskreisen als auch in der gemeinsamen Sitzung der Fachgruppe wurde eine Vielzahl aktueller analytischer Fragestellungen diskutiert.  Für das VDLUFA-Methodenbuch, Bd. VII, konnten drei neue Methoden verabschiedet werden.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Fachvorträge zu modernen Methoden der Probenvorbereitung sowie neuen Möglichkeiten der Superkritischen Flüssigkeitschromatographie
  • Verabschiedung der VDLUFA-Methoden zur Elementbestimmung in Düngemitteln mit ICP-MS (2.2.3.3), zur Analyse von Hydroxymethylfurfural in Bienenfutter (3.3.8.1) sowie zur Bestimmung des Restgaspotentials aus Gärresten (4.1.2)
  • Evaluierung und Revalidierung von bestehenden VDLUFA-Methoden des MB VII
  • Diskussion analytischer Fragestellungen:
    • Glyphosat im Boden,
    • Pflanzenschutzmittel in Spritzbrühen,
    • Haltbarkeit u. Lagerung von Pflanzenschutzmittel-Multiwirkstoffstandards,
      Iod in Futtermitteln,
      Antimon, Arsen u. Selen in Böden, Klärschlämmen u. Sekundärrohstoffen,
    • Chemische Aufschlussverfahren für landwirtschaftliche Matrices
  • neue Analysenverfahren u. Gerätetechniken
  • Akkreditierung n. DIN EN ISO/IEC 17025:2018
  • neue gesetzliche Regelungen u. Anforderungen


Ein besonderer Dank gilt Frau Dr. Andrea Kuhr und Dr. Manfred Bischoff (LUFA Nord-West) für die hervorragende Organisation der Tagung. Lediglich die Stadtführung war „regional-typisch“ etwas feucht (siehe Foto). ;-)
Die nächste Frühjahrssitzung findet am 17./18. März 2020 am Landeslabor Berlin-Brandenburg statt.

teilnehmer
Tagungsteilnehmer (Foto: LUFA Nord-West)

diskussion biogas
Methodendiskussion zum Thema Biogas (Foto: Leiterer)

stadtfuehrung
Stadtführung „auf Oldenburgisch“ (Foto: Leiterer)


Neue Einzelmethode zum Nachweis von Hydroxymethylfurfural (HMF) in Zuckersirup, der als Bienenfutter eingesetzt wird

NEU MBVII 2.2.2.11 DEUTSCHDer VDLUFA-Verlag veröffentlicht als Einzelmethoden im VDLUFA-Methodenbuch VII „Umweltanalytik“ die Methode 3.3.8.1 "Bestimmung des Gehalts an Hydroxymethylfural (HMF) in Bienenfutter":

Auf der Basis der Methode L40.00-10/3, HPLC-UV Methode

1. Zweck und Anwendungsbereich:
Die Methode  dient dem quantitativen Nachweis von Hydroxymethylfurfural (HMF) in Zuckersirup, der als Bienenfutter eingesetzt wird.

2. Prinzip:
Eine 10 %ige Probelösung wird mittels HPLC auf einer RP-18-Säule getrennt. Die Detektion erfolgt über einen DAD- oder UV-Detektor bei 284 nm. Die quantitative Bestimmung wird nach der Methode des externen Standards über die Peakflächen von Standard und Probe vorgenommen. Die Identifizierung erfolgt über einen Vergleich der Retentionszeiten von Standard und Probe und/ oder das Spektrum des Diodenarray-Detektors (DAD).

Die Methode kann als Einzelmethode über die Geschäftsstelle des VDLUFA zum Preis von € 17,00 zzgl. MwSt. (+ Porto) in der Print- oder elektronischen Version bezogen werden.


Kongressband zum 130. VDLUFA-Kongress in Münster veröffentlicht

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Der Kongressband zum 130. VDLUFA-Kongress in Münster enthält die Langfassungen von 65 Vorträgen und Poster aus den Forschungsbereichen der landwirtschaftlichen Analytik, der tierischen und pflanzlichen Produktion sowie des Saatguts.

Der Kongressband steht als kostenfreier Download zur Verfügung.

Bei Interesse kann der Kongressband gegen eine Bearbeitungsgebühr von 10,00 € (zzgl. Versand) bei der Geschäftsstelle (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) auch in seiner Printfassung bestellt werden.


VDLUFA ehrt verdiente Wissenschaftler

Im Rahmen des 130. VDLUFA-Kongresses in Münster überreichte der Präsident des VDLUFA, Prof. Dr. Franz Wiesler die

  • Ehrung Kroll quadSprengel-Liebig Medaille in Gold an Herrn Dr. Stefan Kroll der LUFA Nord-West, Standort Oldenburg, Institut für Lebensmittelqualität in Würdigung seines langjährigen Engagements in der Fachgruppe Milch, so seit 2007 als deren Vorsitzender, und seiner großen Verdienste in der Entwicklung und Überarbeitung von Methoden zur Analytik von Milch und Milchprodukten,

    [Die Laudatio]

  • Ehrung Ebertseder quadSprengel-Liebig Medaille in Gold an Herrn Professor Dr. Thomas Ebertseder von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Fakultät für Land- und Ernährungswirtschaft in Würdigung seines langjährigen Engagements in den Gremien des VDLUFA, so als Vizepräsident Pflanzenproduktion in den Jahren 2009 bis 2017, und seiner großen Verdienste um die fachliche, inhaltliche und organisatorische Weiterentwicklung des Verbandes,

    [Die Laudatio]

  • Ehrung Rex quadSprengel-Liebig Medaille in Silber an Herr Dr. Martin Rex des FEhS-Instituts für Baustoff-Forschung e. V. in Würdigung seines langjährigen Engagements in den Fachgruppen I, II und III und seiner Verdiente um die Methodenentwicklung und die auf Versuchsergebnissen basierende Düngeempfehlung,

    [Die Laudatio]

  • Ehrung Paradies Severin quadSprengel-Liebig Medaille in Silber an Frau Dr. Inge Paradies-Severin der LUFA Nord-West, Standort Hameln, Institut für Düngemittel und Saatgut in Würdigung Ihres langjährigen Engagements in den FG III und VI und Ihrer Verdienste um die Futtermittelmikroskopie sowie den EU-Düngemittelringversuch.

    [Die Laudatio]


Die VDLUFA-Umfragen sind online

Wie auf unserem 130. VDLUFA Kongress in Münster angekündigt, möchten wir Sie dieses Jahr in zwei Umfragen um Ihre Meinung bzw. Ihre Anregungen bitten.

VDLUFA-Umfrage zur Mitarbeit im Verband
Hier kann jeder am VDLUFA interessierte teilnehmen.

VDLUFA-Umfrage Kongress 2018
Unsere Umfrage speziell zum Kongress in Münster.

Im Vorraus vielen Dank für Ihre Zeit.


Programm und Kurzfassungsband des 130. VDLUFA-Kongresses in Münster

Das Programm des 130. VDLUFA-Kongresses vom
18. bis 20. September 2018 in Münster zum Generalthema

Digitalisierung in Landwirtschaft,
Versuchs- und Untersuchungswesen –
Anforderungen und Auswirkungen

mit allen Informationen zur Plenartagung, den Workshops, den Öffentlichen Sitzungen sowie zum Rahmenprogramm ist nunmehr veröffentlicht und kann hier heruntergeladen werden.

Der Kurzfassungsband zu den Vorträgen und Postern ist ebenfalls online.

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Kongress-Seite www.vdlufa2018.de.


Frühjahrssitzung 2018 der Fachgruppe VI Futtermitteluntersuchung

Die Futtermittelexperten des VDLUFA haben ihre Frühjahrssitzung in diesem Jahr vom 17. bis 19. April in Stade abgehalten. Die Kolleginnen und Kollegen vom dortigen Futtermittelinstitut hatten die Sitzung hervorragend vorbereitet und mit thematischen Stadtführungen sowie einer Tidenkiekertour ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm organisiert. Die Gastfreundschaft zeigte sich unter anderem an den vielen selbstzubereitenden Speisen, die jeder Pause eine besonders persönliche Note gaben. Das als Tagungsstätte dienende Schwedenspeichermuseum, ein ehemaliges Provianthaus zur Versorgung der schwedischen Garnison während und nach dem Dreißigjährigen Krieg, bot einen eindrucksvollen Rahmen. 

Aus fachlicher Sicht wurden wichtige Beschlüsse gefasst. So wird das bestehende System der Analysenspielräume (ASR) zukünftig erweitert um sog. extrapolierte ASR (eASR). Die Erweiterung wurde notwendig, weil nicht für alle relevanten Konzentrationsbereiche aus Ringversuchen ableitbare ASR vorliegen. Diese Lücken werden zukünftig gefüllt mit den eASR, die auf Basis der allgemein anerkannten Gleichungen von Horwitz und Thompson zur Schätzung der Vergleichbarkeitsstreuung von Ringanalysen ermittelt werden. Die neuen Tabellen mit ASR und eASR werden mit der Version 11 der Analysenspielräume veröffentlicht, die derzeit erstellt wird. Außerdem werden darin die aufgrund einer neuen Datenlage abgeleiteten ASR für Vitamin D3, Phytase, Selen, Probiotika, Chlorid, und Aminosäuren beschrieben, die die Fachgruppe in Stade abgestimmt hat.

Im Rahmen der Auswertebesprechung der VDLUFA Futtermittelenquete wurden auch die Zuständigkeiten für die neue Futtermittelenquete besprochen. Nach einem Jahr Auszeit, in dem die AGES Wien eingesprungen ist, wird die Organisation und Auswertung nun wieder von der BfUL Nossen durchgeführt. Der zentrale Probenversand wird durch das LHL Kassel vorgenommen. Die Proben werden von der BfUL Nossen, dem LHL Kassel, der LFL Grub und dem LTZ Augustenberg hergestellt, was einmal mehr die gute Zusammenarbeit innerhalb der Fachgruppe zeigt. Darüber hinaus haben in Stade die Arbeitskreisleiter der FG VI aus Ihren Arbeitskreisen berichtet. Der AK PWS hat dabei die Methode „Bestimmung ausgewählter Antibiotika in Futtermitteln mittels LC-MSMS“ gelesen, die von der Fachgruppe angenommen wurde und demnächst über die Geschäftsstelle als Einzelmethode bezogen werden kann.

Der Dank der Fachgruppe richtet sich außerdem an die vielen Referenten von Behörden, Gremien und wissenschaftlichen Einrichtungen, die der Veranstaltung durch Ihre Beiträge ein fachlich hohes Niveau und Aktualität gegeben haben. Die FG VI trifft sich wieder zur Herbstsitzung am Dienstag, den 18. September 2018 um 09.30 Uhr im Rahmen des VDLUFA-Kongresses in Münster.

Die Frühjahrssitzung 2019 findet vom 09. bis 11. April in Wien statt.

Arnsberg, den 09.05.2018
Benedikt Brand


130. VDLUFA-Kongress
Die Voreinladung

Die Voreinladungen zu unserem 130. Kongress sind auf dem Weg zur Druckerei und werden in den nächgsten Tagen versandt. Sie können sich die Voreinladung auch digital als PDF herunterladen.


Anmeldung von Beiträgen für den VDLUFA-Kongress in Münster

Der nächste VDLUFA-Kongress findet vom 18. - 21. September 2018 am PharmaCampus der Universität Münster statt.

Der Kongress widmet sich dem Generalthema:

Digitalisierung in Landwirtschaft, Versuchs- und
Untersuchungswesen – Anforderungen und Auswirkungen


Die Anmeldung von Vorträgen und Postern ist ab sofort bis zum 27. April 2018 über das Internet möglich (www.vdlufa2018.de).

Fahrrad Sightseeing in der Fahrradstadt Münster

Foto: Presseamt Münster / Britta Roski

Wir freuen uns, dass der Kongress in Zusammenarbeit mit der LUFA NRW der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und dem Institut für Lebensmittelchemie und der Westfälische Wilhelms-Universität Münster durchgeführt werden kann.

Logo Uni MünsterLogo Uni MünsterLogo Landwirtschaftskammer NRW

Der Kongress steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Gefördert durch das Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft


Frühjahrssitzung 2018 der Fachgruppe VIII Umwelt und Spurenanalytik

Die Analytiker des VDLUFA trafen sich in diesem Jahr vom 13. bis 15. März in Arnsberg. Frau Poschner, Herr Dr. Brand und Herr Dr. Just aus dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Westfalen hatten die Sitzung hervorragend vorbereitet und ein kleines, sehr anspruchsvolles Rahmenprogramm organisiert. Insbesondere die forstliche Exkursion inkl. fachkundiger Führung zu einer naturbelassenen Kyrill-Fläche in Breitenbruch war für alle Tagungsteilnehmer hoch interessant (Foto).

FJT 2018 FGVIII Forstliche Exkursion

Foto: CVUA Westfalen

Inhaltliche Schwerpunkte der Frühjahrstagung waren u. a.:

  • Analytischer Erfahrungsaustausch
  • Qualitätssicherung / Laborakkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025
  • Überarbeitung der Methoden im Methodenbuch VII
  • Ringversuche und Laborvergleichsuntersuchungen zur Validierung der Methoden:
    -    Chlorid, Nitrat und Sulfat in pflanzlichem Material mittels Ionenchromatographie
    -    Elemente in Düngemitteln, Klärschlamm, Gärresten und Bioabfall mit ICP-MS
    -    Paraquat / Diquat in Futtermitteln
    -    Glyphosat im Boden
    -    Pflanzenschutzmittelwirkstoffe in Kalibrierlösungen


Zwei externe Fachvorträge zur Quecksilber-Spurenanalytik von anorganischen und organischen Spezies sowie zur Bestimmung anionischer, hochpolarer Pestizide mittels IC-MS/MS bereicherten zusätzlich die Vormittagssitzung der Gesamtfachgruppe am 15. März.

Das nächste Treffen der Analytiker findet anlässlich des Analytik-Workshops sowie der internen Fachgruppensitzung am 19. / 20. September auf dem 130. VDLUFA-Kongress in Münster statt.

Jena, den 22.03.2018    
Matthias Leiterer


Richtwerte für Phosphor-Gehaltsklassen im Boden abgesenkt

Auf ihrer Sitzung am 06.03.2018 in Osnabrück verabschiedeten die Fachgruppen I und II des VDLUFA den novellierten Standpunkt ‚Phosphordüngung nach Bodenuntersuchung und Pflanzenbedarf‘. Der im Jahre 1997 erstmalig veröffentlichte Standpunkt wurde auf diversen Sitzungen der Fachgruppen sowie einer speziell eingerichteten Projektgruppe überarbeitet. Zahlreiche fundierte wissenschaftliche Daten aus Düngungsversuchen und Publikationen sind in die Re-Evaluierung eingeflossen. Basierend auf diese Erkenntnisse konnten die Richtwerte für die Gehaltsklassen A bis E für Acker- und Grünlandstandorte deutlich abgesenkt sowie eine Anpassung für trockene Standorte berücksichtigt werden.

Der Standpunkt steht kostenfrei zum Download zur Verfügung


AK NIRS der Fachgruppe VI bietet gemeinsam mit VDLUFA NIRS GmbH Schulungen zu NIRS an

Die Schulungen richten sich an Mitarbeiter, die mit Arbeiten rund um die Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) befasst sind und sollen diesen helfen ihre Arbeit besser durchzuführen.

Es werden Schulungen zu zwei NIRS-Arbeitsfeldern angeboten:

Auf Nachfrage können auch Schulungen zu den folgenden Software-Paketen im Hause des Anwenders angeboten werden: UCal, Unscrambler, Opus, Grams, Alligator.

Informationen zu den Schulungen entnehmen Sie bitte den hinterlegten Informationsblättern.

Zur Anmeldung oder für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an die Verantwortlichen der VDLUFA NIRS GmbH.


Einzelmethoden zur mikrobiologischen Analyse von Futtermitteln veröffentlicht

NEU MBVII 2.2.2.11 DEUTSCHDer VDLUFA-Verlag veröffentlicht als Einzelmethoden im VDLUFA-Methodenbuch III „Die chemische Untersuchung von Futtermitteln“ die drei mikrobiologischen Methoden:

  • 28.1.4 Verfahrensanweisung zur mikrobiologischen Qualitätsbeurteilung
  • 28.3.2 Bestimmung von sulfitreduzierenden Clostridien
  • 28.3.4 Bestimmung von Enterokokken und intestinalen Enterokokken

Die Verbandsmethode 28.1.4 beschreibt die grundsätzlichen Regeln, die für die Auswertung von Keimzahldaten für Bakterien, Hefen, Schimmel- und Schwärzepilze nach den Bestimmungsmethoden des VDLUFA in Futtermitteln gelten und eine mikrobiologische Qualitätsbeurteilung von Futtermitteln unter Anwendung von Orientierungswerten ermöglichen.

Die von der Fachgruppe VI empfohlenen Methoden 28.3.2 und 28.3.4 beschreiben jeweils Verfahren zur Keimgehaltsbestimmung von sulfitreduzierenden Clostridien bzw. von Enterokokken und intestinalen Enterokokken in Futtermitteln.

Die Methoden können als Einzelmethoden oder im „Mikrobiologie-Paket“ über die Geschäftsstelle des VDLUFA zum Preis von je 28,00 € bzw. zum Paketpreis von 65,00 € jeweils zzgl. MWSt (+ Porto) in Printfassung oder elektronischer Version bezogen werden.

Der VDLUFA bedankt sich an dieser Stelle sehr herzlich beim Arbeitskreis Futtermittelmikrobiologie der Fachgruppe VI und insbesondere bei ihrer AK-Vorsitzenden Frau Henriette Mietke-Hoffmann von der Staatlichen Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft für ihren Einsatz bei der Erarbeitung dieser Methoden.


new iconVDLUFA-Standpunkt zu den Anforderungen an Bodenuntersuchungsmethoden zur Düngebedarfsermittlung veröffentlicht

Die Fachgruppen I und II des VDLUFA e. V. veröffentlichen den Standpunkt Anforderungen an Bodenuntersuchungsmethoden zur Düngebedarfsermittlung. Der Standpunkt nennt die Mindestanforderungen, welche an Methoden der Bodenuntersuchung gestellt werden müssen, damit deren Analysenergebnisse als Grundlage für eine fundierte Düngebedarfsermittlung verwendet werden können. Diese Mindestanforderungen sollen Landwirten ermöglichen, die Präzision und Aussagekraft der Untersuchungsverfahren sowie die Zuverlässigkeit der darauf aufbauendenden Düngeempfehlungen beurteilen zu können.

Der Standpunkt steht ab sofort als PDF auf der Internetseite des VDLUFA kostenfrei zum Download zur Verfügung.


Einzelmethode zur Analyse von Fluor in Futtermitteln veröffentlicht

NEU MBVII 2.2.2.11 DEUTSCH


Der VDLUFA-Verlag veröffentlicht als Einzelmethode im VDLUFA-Methodenbuch VII „Umweltanalytik“ die Methode 2.2.2.11 "Bestimmung von Fluor in Pflanzen und Futtermitteln mittels ionenselektiver Elektrode".

Diese neue Verbandsmethode dient zur Bestimmung von Fluor in Pflanzen und Futtermitteln. Hierzu wird das getrocknete und gemahlene Material verascht und mit Natriumhydroxid aufgeschlossen. Der erkaltete Aufschluss wird in Salzsäure unter Zugabe von TISAB-Lösung suspendiert. Anschließend wird ein pH-Wert von 5,5 eingestellt und der Fluoridgehalt mittels einer ionenselektiven Elektrode durch Standard-Addition ermittelt.

Die Methode kann als Einzelmethode über die Geschäftsstelle des VDLUFA zum Preis von 17,00 € zzgl. MWSt (+ Porto) in Printfassung oder elektronischer Version bezogen werden.

Der VDLUFA bedankt sich an dieser Stelle sehr herzlich bei Herrn Dr. Holger Hrenn, Universität Hohenheim, Herrn Dr. Joachim Bilz und Herrn Dr. Joachim Kirmas von der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau Sachsen-Anhalt sowie Herrn Dr. Matthias Leiterer von der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft für ihren Einsatz bei der Erarbeitung dieser Methode.


Über 125 Jahre VDLUFA-Historie - Festschriften jetzt online

Der VDLUFA besteht seit 1888. Seitdem veröffentlichte der Verband vier Festschriften:

  • 1938 (zum 50-jährigen Bestehen des Verbandes)
  • 1963 (zum 75-jährigen Bestehen des Verbandes)
  • 1988 (zum 100-jährigen Bestehen des Verbandes)
  • 2013 (zum 125-jährigen Bestehen des Verbandes)

Die Festschriften bieten einen Einblick in den Wandel aber auch in die Beständigkeit des Verbandes, seiner Arbeitsschwerpunkte und seiner Außendarstellung.

Alle Festschriften wurden in der Geschäftsstelle des VDLUFA digitalisiert. Wir freuen uns die Bände nun digital als kostenlosen Download anbieten zu können.

Von den Festschriften der Jahre 1963, 1988 und 2013 sind auch noch Printexemplare vorhanden, die für eine Bearbeitungspauschale von € 10,00 plus Versandkosten bei der Geschäftsstelle bezogen werden können.


Jahrestagung der Bodenspezialisten 2017 in Schleswig-Holstein

Unter dem Thema „Böden, Bodennutzung und Bodenschutz in den schleswig-holsteinischen Marschen“ trafen sich vom 20. bis 22. Juni 2017 geladene bodenkundliche Experten der Bundesländer zur Jahrestagung der Bodenspezialisten in Rendsburg (Schleswig-Holstein). Ziel dieser Jahrestagung war es, den Teilnehmern einen vertiefenden Einblick in die aktuellen Erkenntnisse und Aktivitäten des Landes Schleswig-Holstein im Bereich des Bodenschutzes zu ermöglichen.

Jahrestag Bodenspez

© VDLUFA

Seit den 1950ern findet diese vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderte Tagung in wechselnden Bundesländern statt, wobei sich die Themen dem regionaltypischen Standort und den dortigen Problemen widmen. Dabei wird der erste Tag mit Fachvorträgen, der zweite mit einer Exkursion und der dritte mit intensiven fachlichen Diskursen gefüllt.

Die Vortragsreihe dieses Jahres befassten sich mit dem Themenfeld Böden, Bodennutzung und Bodenschutz in Schleswig-Holstein. Titel der Vorträge waren:

  1. Geologie und Boden in Schleswig-Holstein (Herr Burbaum, LLUR)
  2. Landnutzung in Schleswig-Holstein (Herr Dr. Schleuß, MELUR)
  3. Projekt Intensiv-Boden-Dauerbeobachtung (Herr Dr. Filipinski, LLUR)
  4. Leitfaden „Bodenschutz auf Linienbaustellen“ und aktuelle Projekte in Schleswig-Holstein (Frau Dr. Bädjer, LLUR)
  5. Verlegung von Stromfernleitungen durch Erdverkabelung (Herr Dr. Gebhardt, GZP GbR)
  6. Bodenverdichtung in Schleswig-Holstein (Herr Dr. Elsner, LLUR)

Die Exkursion verfolgte das Ziel, den Teilnehmenden den Standort „Marsch“ aus bodenkundlicher Sicht näherzubringen und die landwirtschaftliche Nutzungen auf diesen Standorten in Hinblick auf den Bodenschutz vor Ort zu erfahren. Dafür besichtigten die Teilnehmer einen Kohlanbaubetrieb in der Marsch (Hillgroven, Norderdithmarschen), zwei aufgeschlossene Bodenprofile auf einem Grünlandbetrieb mit Pachttierhaltung (St. Annen, Norderdithmarschen) sowie einen Marktfrucht-Veredelungsbetrieb mit Intensiv-Boden-Dauerbeobachtungsfläche Marsch (Sönke-Nissen-Koog).

Traditionell findet am letzten Tag die interne Sitzung der Bodenspezialisten der Bundesländer statt, welche insbesondere dem intensiven fachlichen Austausch zu aktuellen Themen des Bodenschutzes in Deutschland dient.

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Der VDLUFA bedankt sich für die gemeinschaftliche Organisation und Durchführung der Tagung durch die Landwirtschaftskammer, das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume sowie das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein. Besonderem Dank gebührt auch dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft für die finanzielle Unterstützung der Jahrestagung.


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Aktualisierte Liste aller VDLUFA Stellungnahmen jetzt online

Im Rahmen kleinerer Veränderungen an unserer Internetseite freuen wir uns Ihnen nun eine aktualisierte Liste der Stellungnahmen des VDLUFA, seiner Fachgruppen und Arbeitskreise präsentieren zu können.
Einzusehen ist diese unter Fachinformationen → Stellungnahmen.


VDLUFA beim „15. International Symposium for Soil and Plant Analysis – ISSPA2017“

ISSPA
© Hans-Werner Olfs

Dieses internationale Symposium für alle Interessierten im Bereich Boden- und Pflanzenanalytik findet in der Regel im zweijährigen Rhythmus statt. Die diesjährige Tagung wurde im Mai 2017 in Peking und Nanjing (China) zum Thema “The Roles of Soil, Plant, Water and Waste Analyses in Food Security and Environmental Quality” durchgeführt. Insgesamt nahmen fast 200 Kollegen/innen aus 22 Ländern teil.

Neben Vorträgen und Postern zu Aspekten rund um die Boden-, Pflanzen- und Wasseruntersuchung, neuen analytischen Verfahren sowie Labororganisation wurden auch Fragen zur angewandten Pflanzenernährung diskutiert. Ein besonderer Schwerpunkt der diesjährigen Tagung war die Beurteilung von Boden- und Pflanzenanalysedaten und das Beratungssystem in China.

Die Fachgruppe III des VDLUFA nutzte die Plattform, um den EU-Düngemittel-Ringversuch in Form eines Posterbeitrags einem internationalen Publikum vorzustellen.


Frühjahrssitzung der Fachgruppe VI an der LfL in Grub

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© Manfred Schuster (LfL)

Vom 25. bis 27. April 2017 traf sich die Fachgruppe VI Futtermitteluntersuchung auf Einladung von Herrn Dr. Manfred Schuster an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) in Grub. Trotz des eisigen Wettereinbruchs fanden 70 Experten der Futtermitteluntersuchung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ihren Weg nach Bayern.

Schwerpunktmäßig wurde auf der Sitzung über die „Neuerungen in der Gesetzgebung und Entwicklungen im Bereich Futtermittel auf EU-Ebene“ von Frau Anke Lauche (BVL, Berlin) und über das „Kontrollprogramm Futtermittel für die Jahre 2017 bis 2021“ von Frau Dahlke (BVL, Berlin) berichtet. Als weitere externe Referenten berichteten Herr Dr. Christoph von Holst (DG Joint Research Centre, Geel) über die „Neuigkeiten aus dem EU Reference Laboratory for Feed Additives“ und Frau Hildburg Fry (BfR, Berlin) über die „Neuigkeiten aus dem Nationalen Referenzlabor für Zusatzstoffe zur Verwendung in der Tierernährung“. Traditionell wurde außerdem über die Tätigkeiten der Arbeitskreise und Projektgruppen der Fachgruppe VI (Mikrobiologie, NIRS, Mykotoxine, Pharmakologisch wirksame Substanzen, Enzyme, Grundfutter, PCR Analytik, Mikroskopie und Methodenbuch Band III) berichtet.

Zudem konnten drei mikrobiologische Methoden erfolgreich gelesen und verabschiedet werden. Diese werden in den kommenden Wochen im VDLUFA-Verlag veröffentlicht.

Begleitet wurde die Frühjahrssitzung von einem Besuch des Bier und Oktoberfestmuseums München und dessen Museumsstüberl, einer Stadtführung durch München und einem geselligen Abend im Augustiner Keller München.


Methode zur Bestimmung von NDLXP veröffentlicht

the horse 1813916 1920Die Fachgruppe Futtermitteluntersuchung des VDLUFA hat die Verbandsmethode 4.13.1. „Bestimmung des Neutral-Detergenzien-löslichen Rohproteins (NDLXP)“ des Methodenbuchs Band III „Die chemische Untersuchung von Futtermitteln“ veröffentlicht.

Hierzu wird die Probe mit einer neutralen Detergenzienlösung unter Zusatz einer hitzestabilen α-Amylase gekocht. Der unlösliche Rückstand wird mit Hilfe eines Filterpapiers abgetrennt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Mit dem gesamten Filtrierrückstand wird eine N-Bestimmung durchgeführt. Die N-Menge multipliziert mit 6,25 entspricht der an Neutral-Detergenzien-Faser gebundenen Rohproteinmenge in der eingewogenen Probenmenge. Der Gehalt an NDLXP wird als Differenz des Rohproteingehaltes der Probe und des an Neutral-Detergenzien-Faser gebundenen Rohproteingehaltes der Probe berechnet.
Der Gehalt an NDLXP wird bei Pferden als Basis für die Schätzung des Proteinwertes von Futtermitteln genutzt.

Die Methode ist für 17,00 € (zzgl. MwSt. und Porto) bei der Geschäftsstelle des VDLUFA erhältlich (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).


 

Frühjahrstagung der Analytiker des VDLUFA in Oldenburg

41 Mitglieder und Gäste der Fachgruppe VIII „Umwelt und Spurenanalytik“ trafen sich am 13./14. März 2019 zur Frühjahrssitzung in Oldenburg. Sowohl in den Arbeitskreisen als auch in der gemeinsamen Sitzung der Fachgruppe wurde eine Vielzahl aktueller, analytischer Fragestellungen diskutiert.  Für das VDLUFA-Methodenbuch, Bd. VII konnten drei neue Methoden verabschiedet werden.

Inhaltliche Schwerpunkte:

-       Fachvorträge zu modernen Methoden der Probenvorbereitung sowie neuen Möglichkeiten der Superkritischen Flüssigkeitschromatographie

-       Verabschiedung der VDLUFA-Methoden zur Elementbestimmung in Düngemitteln mit ICP-MS (2.2.3.3), zur Analyse von Hydroxymethylfurfural in Bienenfutter (3.3.8.1) sowie zur Bestimmung des Restgaspotentials aus Gärresten (4.1.2)

-       Evaluierung und Revalidierung von bestehenden VDLUFA-Methoden des MB VII

-       Diskussion analytischer Fragestellungen:

o  Glyphosat im Boden,

o  Pflanzenschutzmittel in Spritzbrühen,

o  Haltbarkeit u. Lagerung von Pflanzenschutzmittel-Multiwirkstoffstandards,

o  Iod in Futtermitteln,

o  Antimon, Arsen u. Selen in Böden, Klärschlämmen u. Sekundärrohstoffen,

o  Chemische Aufschlussverfahren für landwirtschaftliche Matrices

-       neue Analysenverfahren u. Gerätetechniken

-       Akkreditierung n. DIN EN ISO/IEC 17025:2018

-       neue gesetzliche Regelungen u. Anforderungen

Ein besonderer Dank gilt Frau Dr. Andrea Kuhr u. Dr. Manfred Bischoff (LUFA Nord-West) für die hervorragende Organisation der Tagung. Lediglich die Stadtführung war „regional-typisch“ etwas feucht (siehe Foto). ;-)

Die nächste Frühjahrssitzung findet am 17./18. März 2020 am Landeslabor Berlin-Brandenburg statt.

 

Bildunterschriften:

Tagungsteilnehmer (Foto: LUFA Nord-West)

Methodendiskussion zum Thema Biogas (Foto: Leiterer)

Stadtführung „auf Oldenburgisch“ (Foto: Leiterer)