MB3-17.2.1

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FUTTERMITTELUNTERSUCHUNG
Blei 17.2.1

Bestimmung von Blei: Phorometrische Methode
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Die Methode gestattet die Bestimmung von Blei in allen Futtermitteln. Sie wird durch die gleichzeitige Anwesenheit größerer Wismutmengen gestört. Eine Abtrennung von Wismut ist bei der Untersuchung biologischer Materialien im allgemeinen nicht erforderlich, es sei denn, daß diese aus der Nähe von Betrieben stammen, die sulfidische Erze verarbeiten.
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Prinzip
 
Die Probe wird trocken verascht und die Asche in Salzsäure gelöst. Nach Zusatz von Citrat zur Verhütung des Ausfallens von Phosphaten und von Cyanid zur Maskierung der meisten mit Dithizon reagierenden Schwermetalle wird das Blei aus der gegen Phenophthalein alkalisch gemachten Lösung mit Dithizon ausgeschüttelt. Zum Schutze gegen Oxydationsmittel wird Hydroxylammoniumchlorid zugesetzt. Dem Dithizonatkomplex wird das Blei mit verdünnter Salpetersäure entzogen und dann mit einer genau definierten Menge an Dithizon wiederum gebunden. Die Intensität der entstandenen Mischfarbe wird bei 600 nm photometrische gemessen.

Methodenbuch III, Grundwerk
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