MB3-1.7

Preis: 17 € zzgl. MwSt & gegebenenfalls Versand

FUTTERMITTELUNTERSUCHUNG
Probeentnahme 1.7

Probeentnahme von Grünfutter
1
Zweck und Anwendungsbereich
 
Probeentnahme von Grünfutter
2
Prinzip
 
Eine gute Durchschnittsprobe erhält man am besten beim Schnitt, wenn von den Schwaden an mindestens 20 Stellen je nach Pflanzenmaterial mehr oder weniger große Mengen - insgesamt etwa 5 bis 10 kg - entnommen werden. Die Einzelproben werden ohne Vermischung in einem Beutel gesammelt, bezeichnet und insbesondere mit Rücksicht auf die Bestimmung von Carotin und Xanthophyll auf dem schnellsten Weg zur Untersuchungsanstalt gebracht. Falls eine Trockensubstanzbestimmung des ursprünglichen Materials erforderlich ist oder wenn die Ergebnisse auf das ursprüngliche Material bezogen werden sollen, muß die Probe sofort nach der Entnahme gewogen und beim Eintreffen im Labor wieder gewogen werden, um den Wasserverlust zu ermitteln. Die Probeentnahme kann auch vor dem Schnitt durchgeführt werden, indem die Pflanzen für die Einzelproben kurz über dem Boden abgeschnitten werden; dabei muß darauf geachtet werden, daß keine Erde in die Probe gelangt. Das Futter wird gemischt und dann davon ein Versandmuster von mindestens 5 kg gebildet.

Methodenbuch III, Grundwerk
© Copyright by VDLUFA-Verlag, Darmstadt
Seite 1
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok