MB1-E 4.2.2.1

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BODENUNTERSUCHUNG
Standardadditionsverfahren E 4.2.2.1

Standardadditionsverfahren zur Bestimmung kleiner Konzentrationen eines Elements oder zur Elimination von Störungen durch Matrixeffekte
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Sehr niedrige Gehalte eines Stoffes lassen sich mit photometrischen oder auf ähnlichen Prinzipien beruhenden Meßverfahren wegen ihrer kleinen Signale am Anzeigegerät meist nur unsicher bestimmen. Zusätzliche Störungen, von denen auch höhere Gehalte betroffen werden können, gehen von einer heterogen zusammengesetzten Matrix mit höheren Konzentrationen an Begleitstoffen aus. Kann ein zu vermutender Matrixeffekt nicht durch Zusatz einer synthetischen Matrix zur Standardlösung ausgeschaltet werden, was häufig schwierig ist, bietet der umgekehrte Weg, das Standardadditionsverfahren, eine alternative Hilfe zur Erlangung weitestgehend störungsfreier Untersuchungsbefunde.
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Prinzip
 
Dabei wird die Standardlösung des zu bestimmenden Stoffes in bekannten Mengen zu mindestens einem, besser 3-4 aliquoten Teilen der Probenlösung mit irrbekanntem Gehalt vor der Messung zugesetzt. Aus den Meßergebnissen der Probe ohne und mit Zulagen erhält man den Gehalt des gesuchten Stoffes durch graphische oder mathematische Auswerteverfahren. Das Standardadditionsverfahren beruht auf der Überlegung, daß kleine und größere Konzentrationen eines Stoffes gleichermaßen mit demselben Matrixeffekt behaftet sind, und somit die Zulagen mit dem gleichen Meßfehler behaftet sind wie die Probenlösung.

Methodenbuch I, 2. Teillfg. 1997
© Copyright by VDLUFA-Verlag, Darmstadt
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