MB1-C 6.1

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BODENUNTERSUCHUNG
Luftdurchlässigkeit C 6.1

Bestimmung der Luftdurchlässigkeit von Böden im Feld und Labor
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Feststellung der Leiteigenschaften der Grobporen von Böden oder Bodenproben für Luft zur Beurteilung des Gefügezustandes auf Grund des Zusammenhanges zwischen der Leitfähigkeit und der Größe, Form und Kontinuität der Poren. Beurteilung der Ausbreitung und des Austausches von Gasen und damit einer wichtigen Funktion des Bodengefüges.
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Prinzip
 
Anlegen einer Luftdruckdifferenz an die Ein- und Austrittsfläche eines bestimmten Bodenvolumens; dadurch Erzeugen einer laminaren Luftströmung durch dieses Volumen. Die Druckdifferenz und die Strömungsrate der Luft (Volumen in der Zeiteinheit) oder das Volumen der durchströmenden Luft und die Dauer, die dazu benötigt wird, werden gemessen. Aus den Messwerten sowie den sonstigen Messbedingungen wird die Luftleitfähigkeit berechnet, mit dem beschriebenen Verfahren z. B. der PL-Wert. Zur Definition und den Maßeinheiten für die Luftleitfähigkeit und den PL-Wert. Mit dem verwendeten Messgerät kann gleichzeitig der aktuelle Wassergehalt sowie die Saugspannung des Bodenwassers und damit der für die Strömungseigenschaften wichtige luftführende Porenraum ermittelt werden.

Methodenbuch I, 4. Teillfg. 2004
© Copyright by VDLUFA-Verlag, Darmstadt
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