MB1-A 12.1

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BODENUNTERSUCHUNG
90Strontium A 12.1

Bestimmung von 90Strontium
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Das Verfahren ist für Böden aller Art und für Pflanzenaschen geeignet. Es dient insbesondere zur Umgebungsüberwachung kerntechnischer Anlagen und zur allgemeinen Kontrolle radioaktiver Immissionen, z. B. nach kerntechnischen Unfällen oderKernwaffenexplosionen.
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Prinzip
 
Indirekte Bestimmung von 90Strontium im salpetersauren Aufschluß des Bodens durch Messen der Aktivität seines Tochternuklids 90Y, das nach vorheriger Abtrennung aller störenden Radionuklide und des größten Teiles anderer Störionen mit Tributylphosphat in der mit inaktivem Strontium und Yttrium geträgerten Aufschlußlösung innerhalb von 3-4 Wochen nachgebildet, mit Tributylphosphat daraus extrahiert, dann in Wasser rücküberführt, mit Oxalsäure gefällt und zu einem meßfähigen Präparat verarbeitet wird. An die Messung der Aktivität des Nuklids schließt die Rückrechnung auf 90Sr unter Berücksichtigung der Ausbeute an Gesamt-Yttrium bei der Fällung und der bekannten Zerfallsrate von 90Sr an.

Methodenbuch I, Grundwerk
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