MB1-A 6.3.0

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BODENUNTERSUCHUNG
Pflanzenverfügb. Schwefel Einführung A 6.3.0

Einführung in die Bestimmung des pflanzenverfügbaren Schwefels
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Die Schwefelversorgung der Pflanze speist sich neben der Schwefeldeposition aus organischen und mineralischen Düngemitteln sowie dem Bodenvorrat. Der Boden enthält in der von Pflanzen durchwurzelbaren Tiefe Gesamtschwefel in einer Größenordnung von bis zu mehreren tausend kg/ha, der jedoch zum größten Teil organisch gebunden vorliegt und erst nach einer Mineralisation zu Sulfat von der Pflanze aufgenommen werden kann. Sulfat wird im Boden nicht oder nur schwach gebunden und unterliegt daher vor allem über die Wintermonate der Auswaschung. Das hat zur Folge, dass es sich - ähnlich dem Nitrat - im Boden nicht anreichert und daher auch nicht auf Vorrat für mehrere Vegetationsperioden gedüngt werden kann.
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Prinzip
 
Zur Ermittlung des Schwefeldüngebedarfs wird neben anderen Möglichkeiten (Pflanzenanalyse, „Schätzrahmen”) die Analyse des Bodens auf den Gehalt an pflanzenverfügbarem Schwefel herangezogen.

Methodenbuch I, 4. Teillfg. 2004
© Copyright by VDLUFA-Verlag, Darmstadt
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