MB1-A 2.5.1.1

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BODENUNTERSUCHUNG
Quecksilber (Salpetersäureaufschluß) A 2.5.1.1

Bestimmung von Quecksilber im Aufschluss mit Salpetersäure
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Lufttrockene Böden aller Art, gärtnerische Substrate, Komposte, Trockenrückstände von Klärschlamm und Sedimenten, Stäube (z. B. Flugstäube) u. ä. Substanzen sowie pflanzliches Material.
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Prinzip
 
Aufschluß der Probe durch Kochen mit Salpetersäure am Rückfluß. Das entstandene Quecksilbernitrat mit Zinn(II)-chloridlösung zu elementarem Quecksilber reduzieren, das im Stickstoffstrom von der Matrix abgetrennt und als Amalgam an goldbedampfte Quarzwolle gebunden wird. Das Amalgam anschließend durch Erhitzen zersetzen, das freigewordene Quecksilber im Stickstoffstrom unter standardisierten Bedingungen in eine beiderseits offene, im Strahlengang eines Atomabsorptionsspektrometers (AAS) justierte Rohrküvette austreiben und den Quecksilbergehalt nach der Heißdampftechnik durch Messen der Extinktion bei 253,7 nm bestimmen.

Methodenbuch I, 2. Teillfg. 1997
© Copyright by VDLUFA-Verlag, Darmstadt
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