MB1-A 1.2.5

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BODENUNTERSUCHUNG
Probenahme physikal. Untersuchungen A 1.2.5

Entnahme von Bodenproben für physikalische Untersuchungen
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Raum- und horizontbezogene Entnahme von Bodenproben für die Bestimmung physikalischer Bodeneigenschaftenim Labor, in gestörter Lagerung zur Untersuchungder Korngrößenzusammensetzung, der Porenfüllung am Äquivalentwelkepunkt,der Aggregateigenschaften u. a. bzw. in ungestörter Lagerungzur Untersuchung von Gefügeeigenschaften, z. B. Rohdichte,Porenvolumen, Porenfüllung, Leitfähigkeit für Wasser, Luft, Wärme, mechanische Gefügeeigenschaften (Kompressibilität). Die Methode ist nicht geeignet für die Durchführung von Bodenkartierungen.
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Prinzip
 
Gestörte Bodenproben: Horizont- und gefügeschichtungsbezogene Entnahme aus dem Bodenverband ohne Erhalt des Makrogefüges, von der Bodenoberfläche aus mittels Rillenbohrer nach DIN 19672-1 oder aus der Profilgrube mittels geeignetem Werkzeug. Ungestörte Proben: Horizont- und gefügeschichtungsbezogene Entnahme von Volumenproben mit Erhalt des Gefüges durch Eintreiben zylindrischer Behälter horizontal in die Wand oder vertikal in freigelegte Beprobungsebenen eines Bodenprofils und deren vollständige Füllung mit Boden.

Methodenbuch I, 3. Teillfg. 2002
© Copyright by VDLUFA-Verlag, Darmstadt
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