MB6-M 7.3.4

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MILCH UND MILCHPRODUKTE
Eiweißzersetzer M 7.3.4

Nachweis von Eiweißzersetzern (Proteolyten): Verfahren mit Peptonwasser (für Fäulniserreger)
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Die hier beschriebene Methode dient zum Nachweis von Fäulniserregern in Milch und Milchprodukten sowie Trink- und Brauchwasser.
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Prinzip
 
Bei Vorhandensein von Fäulnisbakterien wird aus Pepton Schwefelwasserstoff gebildet. Der Befund ist positiv, wenn fauliger Geruch beim Öffnen der Reagenzgläser wahrzunehmen ist. Zusätzlich kann zum Nachweis von Schwefelwasserstoff angefeuchtetes Bleiacetatpapier verwendet werden. Von der flüssigen oder in flüssigen Zustand versetzten Probe wird je 1 ml in Reagenzgläser mit Peptonwasser gegeben, gut durchgemischt und 48 h ± 4 h bei 30 °C ± 1 °C bebrütet. Wird diese Methode im Titerverfahren nach M 7.2.2.2 ausgeführt, kann auch die wahrscheinlichste Anzahl (MPN) von Fäulnisbakterien ermittelt werden.

Methodenbuch VI, Grundwerk
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