MB6-M 7.3.1

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MILCH UND MILCHPRODUKTE
Eiweißzersetzer M 7.3.1

Bestimmung von Eiweißzersetzern (Proteolyten): Einführung
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Zu den Eiweißzersetzern zählen eine Reihe unterschiedlicher Mikroorganismen wie Pseudomonas, Bacillus, Clostridium, Micrococcus, Brevibacterium und andere Arten. Alle haben die Eigenschaft, Eiweiß über Peptide - bis hin zu Aminosäuren, Aminen, Ketosäuren, Ammoniak und anderen Stoffwechselendprodukten - abzubauen. Ein Teil dieser Mikroorganismen rechnet zu den Fäulniserregern, andere können jedoch auch als Bestandteil von Starterkulturen verwendet werden.
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Prinzip
 
In erster Linie werden die hier beschriebenen Methoden jedoch eingesetzt, um unerwünschte Einweißzersetzer - auch als Proteolyten oder Caseolyten bezeichnet - z. B. in Käsereimilch, Milchpulver oder diätetischen Lebensmitteln nachzuweisen.

Methodenbuch VI, Grundwerk
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