MB6-M 6.1

Preis: 17 € zzgl. MwSt & gegebenenfalls Versand

MILCH UND MILCHPRODUKTE
Keimzahl M 6.1

Methoden zur Bestimmung des Keimgehaltes: Einführung
1
Zweck und Anwendungsbereich
 
Unter Keimgehaltsbestimmungen versteht man Methoden, die eine quantitative Erfassung der Keime eines Produkts ermöglichen. Man unterscheidet zwischen direkten und indirekten Verfahren.
2
Prinzip
 
Bei den direkten Verfahren werden Einzelkeime durch Färbemethoden sichtbar gemacht und können mikroskopisch erfaßt und ausgezählt werden. Bei diesen Methoden ist jedoch eine eindeutige Unterscheidung zwischen ursprünglich noch lebenden oder bereits abgestorbenen und nicht mehr vermehrungsfähigen Keimen nicht möglich. Die indirekten Methoden erfassen diejenigen lebenden Keime oder Keimagglomerate, die unter bestimmten vorgegebenen Bedingungen zu Kolonien heranwachsen und so gezählt werden können. Diese Verfahren erfordern zur Entwicklung der Kolonien eine Zeitspanne, die je nach Methode 20 h und mehr betragen kann.

Methodenbuch VI, 2. Erg. 1993
© Copyright by VDLUFA-Verlag, Darmstadt
Seite 1