MB6-C 30.5

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MILCH UND MILCHPRODUKTE
Stickstoffverbindungen C 30.5

Bestimmung der mit Zinksulfat und Natronlauge fällbaren Stickstoffverbindungen
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Die Methode ist anwendbar bei Milch und Milchprodukten. Sie ist insbesondere erforderlich bei der polarographischen Bestimmung des Molkenproteinanteils im Gesamtprotein (C 30.6.3) von Milch, Milchpulver, Molke, Molkenpulver, Buttermilch, Retentat und Permeat. Darüber hinaus ist sie geeignet zur Bestimmung des NPN-Gehaltes (Gesamt-N minus N-Gehalt der mit Zinksulfat und Natronlauge fällbaren Verbindungen) bei Produkten, die bei Fällung mit 12 %iger Trichloressigsäure eventuell kein klares Filtrat ergeben (z. B. Buttermilch, Buttermilchpulver, Permeat).
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Prinzip
 
Die Proteine werden mit Natronlauge gelöst. Anschließend wird mit Zinksulfat gefällt. Der erhaltene Niederschlag wird abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Im Filter mit dem Niederschlag wird der Stickstoffgehalt nach KJELDAHL (C 30.2) bestimmt.

Methodenbuch VI, 2. Erg. 1993
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