MB6-C 13.8

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MILCH UND MILCHPRODUKTE
Erhitzungsnachweise C 13.8

Bestimmung des Furosingehaltes in Milch und Milchprodukten mittels Ionenpaar-Umkehrphasen-Hochleistungsflüssigchromatographie
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Die beschriebene Methode ist anwendbar zur Bestimmung von Furosin (e-N-(2-Furoylmethyl)-L-Lysin) nach salzsaurer Hydrolyse von Milch und Milchprodukten, wie Milchpulver und Käse. Die Bestimmung des Furosingehaltes dient zur Charakterisierung der Wärmebelastung von Milch und ermöglicht die Unterscheidung kurzzeit- und hocherhitzter Milch, UHT-Milch und Sterilmilch. Weiterhin ist die Methode zum Nachweis von rekonstituierter Milch in Frischmilch geeignet.
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Prinzip
 
Bei der sauren Hydrolyse der Milch und Milchprodukte wird aus der Amadoriverbindung Lactulosyllysin, dem Hauptzwischenprodukt der frühen Maillard-Reaktion, Furosin (e-N-(2-Furoylmethyl)-L-Lysin) neben Pyridosin und Lysin gebildet. Die Bestimmung des Furosingehaltes aus dem salzsauren Hydrolysat erfolgt mittels Ionenpaar-Umkehrphasen-Hochleistungschromatographie an einer modifizierten C8-Phase und UV-Detektion bei 280 nm.

Methodenbuch VI, 6. Erg. 2003
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