MB7-3.3.7.2

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UMWELTANALYTIK
Pflanzenschutzmittel in Böden 3.3.7.2

Bestimmung von Pflanzenschutzmittelwirkstoffen in Boden mittels gas- und flüssigkeitschromatographischer Verfahren und massenspektrometrischer Detektion
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Die Methode dient zum qualitativen Nachweis und zur quantitativen Bestimmung von Herbiziden und weiteren Pflanzenschutzmittelrückständen in Böden (VDLUFA, 2008; LFGB, 2007). Die untere Grenze des praktischen Arbeitsbereichs beträgt 0,01 mg/kg Bodentrockenmasse.
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Prinzip
 
Die feldfrische Bodenprobe wird durch ein Sieb der Maschenweite 2 mm passiert und homogenisiert. Die Extraktion erfolgt mit einem Gemisch aus Wasser und Acetonitril. Nach Zugabe von Magnesiumsulfat, Natriumchlorid sowie Citratsalzen zur Pufferung auf pH 5 bis 5,5 wird die Mischung kräftig geschüttelt und danach zentrifugiert. Die Acetonitrilphase wird abgetrennt, gereinigt, getrocknet und erneut zentrifugiert. Die Wirkstoffe werden durch Kapillargaschromatographie und Hochleistungsflüssigkeitschromatographie mittels massenselektiver Detektoren nachgewiesen und quantitativ bestimmt.

Methodenbuch VII, 1. Erg. 2014
© Copyright by VDLUFA-Verlag, Darmstadt
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