MB7-3.3.7.1

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UMWELTANALYTIK
Pflanzenschutzmittel in Futtermitteln 3.3.7.1

Bestimmung von Pflanzenschutzmittelwirkstoffen in ausgewählten be- und verarbeiteten Futtermitteln mittels chromatographischer Verfahren und massenspektrometrischer Detektion
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Diese Methode beschreibt ein Verfahren zur Analytik von Pflanzenschutzmittelrückständen in Mischfuttermitteln mit einem Feuchtigkeitsgehalt = 20 %. Ausgenommen sind chlorierte Kohlenwasserstoffe, deren Bestimmung in der Methode 16.8.1 im VDLUFAMethodenbuch Bd. III (VDLUFA, 2006) beschrieben ist. Die vorliegende Methode ist zunächst nicht validiert für die Bestimmung von Pflanzenschutzmittelrückständen in Mineralfuttermitteln, Silagen, feuchten Misch- und Einzelfuttermitteln. Feuchte Einzelfuttermittel werden gemäß § 64 LFGB (LFGB, 2006) untersucht. Mit diesem Analysenverfahren können PSM auch in trockenen lebensmittelidentischen Futtermitteln wie z. B. Getreide, Ölsaaten und Hülsenfrüchten bestimmt werden (vgl. auch 5.6.1).
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Prinzip
 
Die Methode bietet in Abhängigkeit von der Matrix, dem Fettgehalt sowie von der Auswahl der zu bestimmenden Wirkstoffe verschiedene Möglichkeiten zur Extraktion. Spezifische Hinweise zu ausgewählten Futtermitteln finden sich im Methodentext sowie in Kapitel 9. Die Extraktreinigung erfolgt mittels Gelpermeationschromatographie (GPC) und gegebenenfalls weiterer chromatographischer Reinigungsschritte (SPE). Die Wirkstoffe werden durch Kapillargaschromatographie (GC) mit Massenspektrometrie (MS- und MS/MS-Technik) und Hochdruckflüssigkeitschromatographie (HPLC) mit Tandem-Massenspektrometrie (MS-MS-Technik) nachgewiesen und quantitativ bestimmt.

Methodenbuch VII, Grundwerk
© Copyright by VDLUFA-Verlag, Darmstadt
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