MB7-3.3.4.2

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UMWELTANALYTIK
MKW in Böden und Klärschlamm (GC) 3.3.4.2

Bestimmung von Mineralölkohlenwasserstoffen in Böden, Klärschlämmen und Komposten mittels Gaschromatographie mit Flammenionisationsdetektor
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Die Methode dient dem Nachweis und der Bestimmung unpolarer Kohlenwasserstoffe, die als Mineralölkohlenwasserstoffe z. B. in Dieselöl oder Schmieröl vorkommen. Eine für die Altlastenanalytik erstellte Methode (Fachgremium Altlastenanalytik, 2000) wird hierbei auf Böden, Klärschlämme und Komposte angewandt.
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Prinzip
 
Die frische oder gefriergetrocknete, homogenisierte Probe wird mit einem Gemisch aus Aceton, Wasser und Petrolether nach Sättigung mit Natriumchlorid extrahiert. Ein Aliquot der organischen Phase wird, nach Entfernung von Aceton-Resten, an Florisil aufgereinigt. Die Detektion erfolgt gaschromatographisch mit Flammenionisationsdetektor. Die zwischen den Retentionszeiten von n-Decan und n-Tetracontan auftretenden gaschromatographischen Signale werden als Mineralölkohlenwasserstoffe angesprochen. Zur Quantifizierung wird die Gesamtfläche aller Signale dieses Retentionszeitfensters herangezogen; als Referenz dient eine Mischung zweier verschiedener Mineralölarten.

Methodenbuch VII, Grundwerk
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