MB7-3.3.3.1

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UMWELTANALYTIK
PAK in Böden, KS und Komposten 3.3.3.1

Bestimmung von polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) in Böden, Klärschlämmen und Komposten
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Die Methode dient zum Nachweis und zur quantitativen Bestimmung ausgewählter polycyclischer aromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK) in Böden, Klärschlämmen und Komposten. Die Auswahl orientiert sich an der Liste der Environmental Protection Agency (EPA, 1982) und der Trinkwasserverordnung (TrinkwV, 1991). Zusätzlich wurden einige weitere relevante PAK aufgenommen. Die Methode ist für die Quantifizierung niedriger Gehalte ebenso geeignet wie für hohe Gehalte in belastetem Material.
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Prinzip
 
Die Probe wird mit einem Gemisch aus Wasser, Aceton und Petrolether in Gegenwart von Natriumchlorid extrahiert (Online-Methode; STEINWANDTER, 1985). Ein Aliquot der über wasserfreiem Natriumsulfat getrockneten organischen Phase wird über Gelpermeationschromatographie (GPC) an Polystyrol, Bio-Beads S-X3, gereinigt. Bei bestimmten Matrices ist dieser Reinigungsschritt ausreichend. Eine weitere Aufreinigung kann über Adsorptionschromatografie an Kieselgel sowie zusätzlich an Polydextran, Sephadex(R) LH-20 erfolgen. In Abhängigkeit vom Konzentrationsbereich, der Probenbeschaffenheit und dem eingesetzten Messverfahren, müssen nicht alle Reinigungsschritte durchgeführt werden. Der Nachweis sowie die Quantifizierung der PAK wird über Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) mit einem Fluoreszenzdetektor bzw. Diodenarraydetektor oder kapillargaschromatografisch mit einem Flammenionisationsdetektor (FID) bzw. Massenspektrometer unter Verwendung von deuterierten Standards durchgeführt.

Methodenbuch VII, Grundwerk
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