MB7-3.3.1.1

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UMWELTANALYTIK
Herbizide in Böden 3.3.1.1

Bestimmung von Herbiziden in Böden mittels Hochleistungsflüssigkeitschromatographie mit UV-Detektion
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Die Methode dient als Übersichtsverfahren zum qualitativen Nachweis und zur quantitativen Bestimmung von Herbiziden verschiedener Stoffklassen in Böden. Sie erfasst Triazine einschließlich deren relevanten Metabolite, Phenylharnstoffe und weitere Herbizide. Positivbefunde werden über das UV-Spektrum oder über die Gaschromatographie abgesichert. Das Verfahren kann auch als Mikromethode mit reduziertem Chemikalieneinsatz durchgeführt werden. Die untere Grenze der Bestimmbarkeit beträgt 0,01 mg/kg Bodentrockenmasse für die Triazine und Phenylharnstoffe, für die Mikromethode mind. 0,05 mg/kg Bodentrockenmasse. Sie ist abhängig vom Wirkstoff und der Bodenmatrix.
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Prinzip
 
Die Bodenprobe wird mit einem Aceton-Wasser-Gemisch extrahiert. Die organische Phase wird online durch Zugabe von Natriumchlorid und Dichlormethan oder Petrolether oder einem anderen geeigneten Lösungsmittel isoliert. Die Probenlösung wird in ein Acetonitril-Wasser-Gemisch überführt und ohne weitere Reinigung mittels Umkehrphasen-Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (RP-HPLC) mit einem Gradienten aus Acetonitril und Wasser und mit UV-Detektion analysiert. Sollte es erforderlich sein, kann eine Reinigung über Gelpermeationschromatographie vorgenommen werden.

Methodenbuch VII, Grundwerk
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