MB7-2.2.2.10

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UMWELTANALYTIK
ARSEN (FI-Hydrid-AAS) 2.2.2.10

Bestimmung von Arsen in Futtermitteln mittels Fließinjektions-Hydrid-Atomabsorptionsspektrometrie (FI-Hydrid-AAS)
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Die Methode dient der Bestimmung von Arsen in Futtermitteln, Vormischungen und Zusatzstoffen. Die Grenze der Bestimmbarkeit für Arsen liegt bei 0,2 µg/l in der Messlösung.
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Prinzip
 
Die Messlösung kann aus der homogenisierten Probe mittels Druckaufschluss (z. B. Methode 2.3.1, DIN EN 15550, Kapitel 9.1, Aufschluss), mittels Königswasserextraktion (z. B. Methode 2.1.2) oder mit einer anderen geeigneten Methode (z. B. DIN EN 15510, Kapitel 9.1, Extraktion) hergestellt werden. Das in der Lösung enthaltene Arsen wird in einem geeigneten System nach Vorreduktion mit Kaliumjodid/Ascorbinsäure weiter mit Natriumborhydrid zu flüchtigem Arsenhydrid umgesetzt. Sollte das Futtermittel Komponenten marinen Ursprungs enthalten, besteht die Gefahr, dass nicht alles Arsen erfasst wird. Das Arsenhydrid wird mit einem Inertgas aus der Lösung ausgetrieben, in eine beheizte Quarzküvette überführt und dort bei hoher Temperatur zersetzt und atomisiert. Arsen wird mit einem Atomabsorptionsspektrometer bei einer elementspezifischen Wellenlänge gemessen.

Methodenbuch VII, Grundwerk
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