MB7-1.4.1

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UMWELTANALYTIK
Probenvorbereitung 1.4.1

Handhabung radioaktiv kontaminierter Proben
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Unter „radioaktiv kontaminierten Proben“ sollen hier alle in einer Untersuchungseinrichtung für Messungen der Umweltradioaktivität eingehenden Proben verstanden werden, in denen eine wesentlich höhere spezifische Radioaktivität anzunehmen ist als in den routinemäßig untersuchten Umweltproben ohne besondere Kontamination (z. B. durch einen kerntechnischen Unfall). Die Probenentnahme wird hier nicht behandelt.
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Prinzip
 
Bei kontaminierten Proben muss durch einen Fachmann (meist Strahlenschutzbeauftragter) zunächst entschieden werden, ob die Annahme und Bearbeitung der Proben aufgrund der Voraussetzungen (z. B. Umgangsgenehmigung, Laborausstattung) zulässig ist und welche Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter und zur Vermeidung von Kontamination der Einrichtung und der Messgeräte erforderlich sind. Hierzu sollen die folgenden Ausführungen Hilfestellung geben. Es ist zweckmäßig, prinzipielle Entscheidungskriterien über Annahme und Bearbeitung kontaminierter Proben möglichst frühzeitig für ein Untersuchungslabor festzulegen. Auf die Beachtung der Strahlenschutzverordnung wird hingewiesen!

Methodenbuch VII, Grundwerk
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