MB2.2-6.7.1

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SEKUNDÄRROHSTOFFDÜNGER
MKW in Klärschlamm 6.7.1

Bestimmung von Mineralölkohlenwasserstoffen (MKW) in Klärschlämmen
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Die Methode dient dem Nachweis und der Bestimmung unpolarer Kohlenwasserstoffe - üblicherweise als Mineralölkohlenwasserstoffe bezeichnet - in Klärschlämmen. Bei der Untersuchung werden summarisch alle in einer Probe enthaltenen unpolaren Kohlenwasserstoffe erfaßt. Mit der beschriebenen Methode können MKW-Gehalte in Klärschlämmen mit einem Wassergehalt < 20% bestimmt werden. Proben mit Wassergehalten > 20 % werden gefriergetrocknet.
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Prinzip
 
Die homogenisierte Probe wird getrocknet und mit Trichlortrifluorethan (Freon) extrahiert. Im Extrakt enthaltene polare Bestandteile werden durch Chromatographie an Aluminiumoxid abgetrennt. Zur Gehaltsbestimmung wird ein aliquoter Teil des gereinigten Extraktes mit Hilfe der IR-Spektroskopie im Bereich von 2800-3100 1/cm vermessen (HELLMANN, 1995). Für die quantitative Auswertung wird die Bande der CH2-Schwingung bei 2924 cm–1 genutzt. Die Kalibrierung erfolgt mit Hilfe eines Squalan-Standards. Alternativ ist die Auswertung mit Hilfe der Berechnungsformeln nach DIN 38409 H 18 möglich.

Methodenbuch II.2, Grundwerk
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