MB2.2-3.2.1.2

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SEKUNDÄRROHSTOFFDÜNGER
Phosphat (Naßaufschluß/Druck) 3.2.1.2

Bestimmung des Gesamtphosphats: Nassaufschluß unter Druck
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Die Methode dient dazu, Phosphorverbindungen aus Sekundärrohstoffdüngern, Kultursubstraten und Bodenhilfsstoffen weitgehend freizusetzen und in Lösung zu bringen. In der Lösung läßt sich der Phosphatgehalt mit Plasma-Emissionsspektrometrie (ICP-OES) oder anderen Verfahren bestimmen.
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Prinzip
 
Das feingemahlene Probenmaterial wird in einem PTFE-, PFA- oder Quarzbecher mit einem Gemisch aus Salpetersäure und Wasserstoffperoxid versetzt. Nach dem Einsetzen in einen Druckmantel wird bei 160°C oder, wenn das System es zuläßt, einer höheren Temperatur, während einer angemessenen Zeit aufgeschlossen.

Methodenbuch II.2, Grundwerk
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