MB3-28.4.1

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FUTTERMITTELUNTERSUCHUNG
Antibiotika-Screening-Grundmodul 28.4.1

Mikrobiologisches Verfahren zum Nachweis von antimikrobiell wirksamen Substanzen: Grundmodul (Screening)
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Das mikrobiologische Nachweisverfahren ermöglicht es, antimikrobiell wirksame Substanzen (AWS) in Futtermitteln nachzuweisen. Die Methode stellt ein Grundmodul dar, das eine große Bandbreite von Antibiotika erfasst. Für spezielle Fragestellungen können ergänzend Zusatzmodule hinzugenommen werden.
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Prinzip
 
Zur Extraktion von AWS werden zwei Verfahren angewendet (Extraktion mit angesäuertem Aceton und nachfolgender Neutralisation, methanolische Extraktion). Die zentrifugierten Überstände werden in ausgestanzte Löcher verschiedener Nährmedien gegeben, die mit den Prüfstämmen Kocuria rhizophila, Micrococcus luteus, Bacillus (B.) megaterium, B. subtilis subsp. spizizenii oder Staphylococcus aureus beimpft sind (Agardiffusionstest). Die Anwesenheit von AWS wird nach entsprechender Inkubation durch die Bildung von Hemmzonen angezeigt. Proben, die zur Ausbildung von Hemmzonen führen, sind durch weitere geeignete Kontrolluntersuchungen zu prüfen.

Methodenbuch III, 7. Erg. 2007
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