MB3-24.2

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FUTTERMITTELUNTERSUCHUNG
Bolus alba in Mineralstoffmischungen 24.2

Bestimmung von Bolus alba in Mineralstoffmischungen
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Bestimmung von Bolus alba in Mineralstoffmischungen.
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Prinzip
 
Bolus alba, wie er zur Herstellung mineralischer Beifuttermischungen verwendet wird, besteht meist nicht aus reinem Kaolin, sondern enthält vielfach noch nennenswerte Mengen Quarz und Feldspat. Der Bolusgehalt der Probe ergibt sich demnach aus der Summe der in der Probe enthaltenen silikatischen Mineralien, das heißt am einfachsten aus dem in verdünnter Salzsäure unlöslichen Rückstand. Der theoretische Glühverlust des reinen Kaolins (13,96 %) wird von den meisten handelsüblichen Bolus-Sorten nicht erreicht. Der Glühverlust schwankt zwischen 5 % und 14 %. Aus den Analysen einer großen Anzahl von Proben ergab sich ein Mittelwert von 8,5 %. Für die meisten Fälle der Routineuntersuchung dürfte es ausreichend sein, mit einem mittleren Glühverlust von 10 % zu rechnen. Enthält die Probe neben Bolus alba noch größere Mengen (> 3 %) organischer Substanz, so muß die Substanz verascht werden. Die anschließende Behandlung mit Salzsäure hat dann wegen der veränderten Löslichkeit des Kaolins in der Kälte zu erfolgen.

Methodenbuch III, Grundwerk
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