MB3-17.4.3

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FUTTERMITTELUNTERSUCHUNG
Hg (KD-AAS) 17.4.3

Bestimmung von Quecksilber mittels Kaltdampf-Atomabsorptionsspektrometrie (Kd-Aas) oder Fluoreszenz
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Die Methode dient der Bestimmung von Quecksilber (Hg) in Futtermitteln, Vormischungen und Zusatzstoffen. Die Grenze der Bestimmbarkeit für Quecksilber liegt bei 0,1 µg/l in der Messlösung.
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Prinzip
 
Die Messlösung kann aus der homogenisierten Probe mittels Druckaufschluss (z. B. VDLUFA-Methodenbuch Bd. VII Umweltanalytik, Methode 2.1.1 oder 2.1.3, DIN EN 15550, Kapitel 9.1, Aufschluss), mittels Königswasserextraktion (z. B. VDLUFA-MB Bd. VII Umweltanalytik, Methode 2.1.2) oder mit einer anderen geeigneten Methode (z. B. DIN EN 15510, Kapitel 9.1, Extraktion) hergestellt werden. Die in der Lösung enthaltenen Hg-Ionen werden in einem geeigneten System mit Natriumborhydrid oder Zinn-(II)-chlorid zu elementarem Hg reduziert, das flüchtig ist. Das Hg wird mit Inertgas aus der Lösung ausgetrieben, anschließend in eine beheizte Quarzküvette überführt und dort mit einem Atomabsorptionsspektrometer bei einer elementspezifischen Wellenlänge von 253,7 nm gemessen. Zur Steigerung der Empfindlichkeit und Verringerung von Matrixeffekten kann ein Amalgamierungssystem eingesetzt werden. Bei Proben biologischen Ursprungs kann es sinnvoll sein, eine Zudosierung von Kaliumpermanganat vorzunehmen.

Methodenbuch III, 8. Erg. 2012
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