MB3-13.5.2

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FUTTERMITTELUNTERSUCHUNG
Vitamin E 13.5.2

Bestimmung von zugesetztem a-Tocopherolacetat
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Das von MÜLLER-MULOT entwickelte Verfahren erlaubt die quantitative Bestimmung von a-Tocopherolacetat, das in Trockenkonzentratform in Mengen von 5 mg bis 50 g/kg zu Futtermitteln zugesetzt worden ist.
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Prinzip
 
Das Futtermittel wird in Eisessig aufgeschlossen, das a-Tocopherolacetat mittels DC abgetrennt. Es folgt eine saure Mikroverseifung. Bei diesem neuen Verfahren entfallen die Säulenchromatographie und die Alkalibehandlung im Analysengang, der die natürlich vorhandenen Tocopherole und sonstigen reduzierenden Substanzen nicht mit erfaßt. Die photometrische Bestimmung erfolgt bei 520 nm nach Zusatz von Eisen(III)-chlorid und a,a'-Dipyridyl. Die relative Standardabweichung wurde für 25 bzw. 200 mg a-Tocopherolacetat/kg zu 9,6 bzw. 4,1 % bestimmt, die Ausbeuten zu 95,5 bzw. 96,8 %. Unterhalb 10 mg/kg ist die Bestimmung halbquantitatv, die Erfassungsgrenze liegt bei 5 mg/kg.

Methodenbuch III, Grundwerk
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