MB3-6.5.2

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FUTTERMITTELUNTERSUCHUNG
ADF 6.5.2

Bestimmung der Säure-Detergenzien-Faser (ADF) und der Säure-Detergenzien-Faser nach Veraschung (ADFom)
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Die Methode dient zur Bestimmung des Gehaltes an Futtermittelbestandteilen, die in einer sauren Detergenzienlösung unter den beschriebenen Bedingungen nicht gelöst werden, ausgedrückt als Säure-Detergenzien-Faser (ADF, Acid Detergent Fiber) sowie ADF nach Veraschung (ADFom). Der Gehalt an ADF ist bei pflanzlichen Futtermitteln ein Maß für den Gehalt an folgenden Zellwandsubstanzen: Cellulose, Lignin und Lignin-N-Verbindungen. Unlösliche mineralische Bestandteile (Kieselsäure und Silikate) werden miterfasst, ebenso Chitin- und Keratinsubstanzen aus Futtermitteln tierischer Herkunft sowie unlösliche Proteinkomplexe aus hitzegeschädigten Futtermitteln.
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Prinzip
 
Die Probe wird 1 h mit einer sauren Detergenzienlösung gekocht. Der unlösliche Rückstand wird über einen Glasfiltertiegel abgetrennt, gewaschen, getrocknet und gewogen. Die Menge an Trockenrückstand entspricht dem Gehalt an Säure-Detergenzien-Faser (ADF). Bei Veraschung des Trockenrückstandes erhält man aus der Differenz den Gehalt an ADF nach Veraschung (ADFom).

Methodenbuch III, 8. Erg. 2012
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