MB3-6.4.1

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FUTTERMITTELUNTERSUCHUNG
Lignin 6.4.1

Bestimmung von Lignin
1
Zweck und Anwendungsbereich
 
Bestimmung von Lignin als Bestandteil der pflanzlichen Rohfaser in Futtermitteln aller Art.
2
Prinzip
 
Für die Bestimmung von Lignin in Futtermitteln haben NEHRING und NIEPAGE ein Verfahren ausgearbeitet, das im Prinzip von der Stoffgruppenanalyse nach SPRINGER ausgeht. Die Substanz wird nacheinander mit Diäthyläther, Äthanol und Wasser, schließlich mit verd. Salzsäure vorbehandelt, um die bei der späteren Säurehydrolyse störenden Stoffe zu beseitigen. Der Rückstand - im wesentlichen Cellulose - wird ähnlich wie bei der Ligninbestimmung nach NOLL und HÖLDERS mit 78 %iger Schwefelsäure verzuckert. Das in der starken Säure unlöslich gebliebene Lignin entspricht in seiner Zusammensetzung, im Kohlenstoff- und Methoxylgehalt dem von anderen Autoren dargestellten Lignin. Durch die Vorbehandlung werden allerdings die Werte für den Ligningehalt der Probe etwas erniedrigt, dafür aber besser reproduzierbar.

Methodenbuch III, Grundwerk
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