MB3-5.4.8

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FUTTERMITTELUNTERSUCHUNG
Unverseifbares 5.4.8

Bestimmung des Unverseifbaren in Fetten
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Es handelt sich um die quantitative Bestimmung der natürlichen unverseifbaren Begleitstoffe der Fette (Sterine, Kohlenwasserstoffe, Alkohole u. a.) sowie der mit Wasserdampf nicht flüchtigen, unverseifbaren organischen Stoffe (Mineralöle u. dgl.). Diese Bestimmung ist - unabhängig von der Art des Fettes - nur durch Extraktion mit Diäthyläther möglich. Die Extraktion mit Petroläther führt leichter zum Ziel, ist jedoch nur bei Fetten mit geringen unverseifbaren Anteilen zulässig. (Nicht brauchbar bei Seetierölen, Wollfett u. dgl.) Art und Menge des Unverseifbaren dienen der Beurteilung der Reinheit der Fette. In der Regel bestimmt man das Unverseifbare des filtrierten Fettes. Wird das nicht filtrierte Fett verwendet, so ist dies ausdrücklich anzugeben.
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Prinzip
 
Das Fett wird mit äthanolischer Kalilauge verseift, und die unverseifbaren Anteile werden mit Diäthyläther ausgeschüttelt. Nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels wird der Rückstand gewogen.

Methodenbuch III, Grundwerk
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