MB3-4.11.6

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FUTTERMITTELUNTERSUCHUNG
Aminosäure (Handelsprodukte) 4.11.6

Bestimmung von Lysin, Methionin und Threonin in Aminosäurenhandelsprodukten und Vormischungen
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Diese Methode dient zur quantitativen Bestimmung der freien (nicht eiweißgebundenen) Aminosäuren in Handelsprodukten und Vormischungen mit einem Gehalt von mehr als 10 % der jeweiligen Aminosäure. Sie ist insbesondere dann notwendig, wenn keine reinen, kristallinen Aminosäuren vorliegen, deren Gehalt auch unspezifisch durch Titration bestimmt werden kann, sondern Mischungen, Flüssigprodukte, geschützte Aminosäuren oder Produkte, die Rückstände aus der Fermentation enthalten.
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Prinzip
 
Die Probe wird in verdünnter Salzsäure suspendiert, wobei die freien Aminosäuren vollständig gelöst werden. Dieser Extrakt wird mit Natriumcitratpuffer unter gleichzeitiger Zugabe des internen Standards Norleucin auf Messkonzentration verdünnt. Die Aminosäuren werden mit Hilfe eines Aminosäurenanalysators oder HPLC-Gerätes auf einer Kationenaustauschersäule chromatographisch getrennt, nach der Säule mit Ninhydrin oder ortho-Phthaldialdehyd (OPA) derivatisiert und photometrisch bzw. fluorimetrisch bestimmt

Methodenbuch III, 5. Erg. 2004
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