MB3-4.4.1

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FUTTERMITTELUNTERSUCHUNG
Reineiweiß 4.4.1

Bestimmung von Reineiweiß: Methode nach BARNSTEIN
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Es werden, im Gegensatz zur Bestimmung des Rohproteins, nur die wasserunlöslichen und aus wäßriger Lösung fällbaren Eiweißverbindungen in Futtermitteln bestimmt. Nach den neueren Erkenntnissen der Ernährungsphysiologie kommt dem Gehalt eines Futtermittels an "Reineiweiß" nur sehr geringe Bedeutung zu. In einigen Ländern, z. B. Dänemark, wird der Gehalt an Reineiweiß stets bestimmt.
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Prinzip
 
Es findet meist die von STUTZER und BARNSTEIN beschriebene Vorschrift 4.4.1 Anwendung, bei der die leichter löslichen Stickstoffverbindungen mit heißem Wasser extrahiert und die dabei etwa mit in Lösung gegangenen Eiweißverbindungen durch Kupferhydroxid wieder gefällt werden. Nach Filtration wird der Rückstand der üblichen Stickstoffbestimmung 4.1.1 nach KJELDAHL unterzogen. Bei der von MOTHES vorgeschlagenen Methode 4.4.2 wird Tannin als Fällungsmittel verwendet.

Methodenbuch III, Grundwerk
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