MB3-3.4

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FUTTERMITTELUNTERSUCHUNG
Wasser – KARL-FISCHER-Lösung 3.4

Bestimmung von Wasser mit KARL-FISCHER-Lösung
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Dieses Verfahren wird bei der Untersuchung von Futtermitteln noch wenig angewandt und ist für diesen Zweck von der Fachgruppe Futtermittel noch nicht überprüft worden.
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Prinzip
 
Die Methode bestimmt das in der Substanz enthaltene Wasser. Das Ergebnis ist unabhängig von flüchtigen Substanzen und von etwa eintretenden chemischen Umsetzungen (Oxydation usw.), die bei der Trockenschrankmethode eintreten können. Bei der Karl-Fischer-Methode wird das fein gemahlene Material mit einer Mischung von zwei Lösungen - Schwefeldioxid in Pyridin und Jod in Methanol - extrahiert. Dabei findet folgende Reaktion mit dem in der Probe enthaltenen Wasser statt: SO2 + J2 + 2H20 = H2S04 + 2HJ . Der Verbrauch von angewandtem Jod wird festgestellt. Bei der Titration können Bestandteile von Futtermitteln eine Eigenfärbung der Extraktionslösung verursachen und das Erkennen des Umschlagpunktes bei der Titration erschweren. Um die dabei eintretende Fehlerquelle auszuschalten, haben W. SEIBEL und Mitarbeiter die visuelle Titration durch die elektrometrische ""Dead-Stop-Methode"" bei Getreideprodukten und einigen Futtermitteln mit Erfolg ersetzt.

Methodenbuch III, Grundwerk
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