MB1-C 4.3.1

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BODENUNTERSUCHUNG
Porengrössenverteilung, Unterdruck C 4.3.1

Ermittlung der Porengrössenverteilung von Böden im Unterdruckverfahren
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Ermittlung von Kenngrößen des Bodenwasserhaushaltes (Speicherfähigkeit, pflanzennutzbarer Anteil des Bodenwassers) und des Gefüges (Porengrößenverteilung) im Bereich geringer bis mittlerer Saugspannungen. Anwendung zur Ermittlung von Kennwerten des Bodenwasserhaushaltes, zu Fragen der Stoffverlagerung und zur Beurteilung von Gefügeentwicklungen.
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Prinzip
 
Die Porenfüllung ist abhängig vom Potenzial und damit von der Saugspannung, unter der sich das Wasser im ungesättigten Boden befindet. Die Bestimmung der Porenfüllung erfolgt, indem man an eine wassergesättigte Volumenprobe (Stechzylinderprobe) bei zwischengeschaltetem luftdichtem Filter eine definierte Saugspannung (Unterdruck) anlegt, welche die Probe bis zum Gleichgewicht mit dem Bodenpotential entwässert. Der dabei eintretende Wasserverlust oder der verbleibende Wassergehalt wird gemessen. Durch stufenweise Erhöhung der Saugspannung und Bestimmung des verbleibenden Wassergehaltes kann die Porenfüllung nach dieser Methode theoretisch bis etwa 100 kPa bestimmt werden (empfehlenswert bis etwa 63 kPa).

Methodenbuch I, 3. Teillfg. 2002
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