MB1-A 13.5.1

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BODENUNTERSUCHUNG
Stabilität N-Haushalt A 13.5.1

Bestimmung der Stabilität des Stickstoffhaushaltes organischer Materialien
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Zweck und Anwendungsbereich
 
Prüfung, inwieweit Stoffe mit hohem Gehalt an organischer Substanz (z. B. Baumrinden, Holzfasern, Komposte), die als Ausgangsmaterialien für die Herstellung gärtnerisch genutzter Substrate verwendet werden sollen, während einer aeroben Bebrütung Stickstoff immobilisieren bzw. frei setzen. Das Ergebnis lässt darauf schließen, ob der Stickstoffhaushalt des Materials stabil oder instabil ist. Dies hat Auswirkungen auf seine Eignung als Substratkomponente und den Düngebedarf an Stickstoff.
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Prinzip
 
Das in jeweils mehreren Ansätzen mit einer definierten Menge an Ammoniumnitrat versetzte Probenmaterial wird über einen bestimmten Zeitraum (in der Regel 14 Tage, mikrobiell wenig belebte Materialien wie Holzfasern mindestens 20 Tage) bei konstanter Temperatur und Feuchte bebrütet. Zu Beginn, etwa in der Mitte und am Ende des Bebrütungszeitraumes werden die Gehalte an Ammonium- und Nitrat-Stickstoff getrennt ermittelt und damit festgestellt, in welchen Mengen diese N-Verbindungen freigesetzt bzw. festgelegt werden.

Methodenbuch I, 5. Teillfg. 2007
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